Newsletter vom 01.06.2007
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feelok - Version 5 wurde lanciert
Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich (Abteilung «Gesundheitsforschung und Betriebliches Gesundheitsmanagement», im Folgenden ISPMZ genannt) freut sich, die Leser/innen unseres Newsletters über die Lancierung der neuen Version von feelok informieren zu dürfen.

Die neue feelok-Version hat die bestehenden Programme zu den Themen Alkohol, Bewegung, Ernährung und Rauchen mit den Themen Arbeit, Cannabis, Sexualität, Selbstvertrauen und Stress aktualisiert und erweitert. Die Aktualisierung hat mehr als 2 Jahre Arbeit beansprucht und wurde in Zusammenarbeit mit 8 Institutionen mit der entscheidenden finanziellen Unterstützung vom Tabakpräventionsfonds realisiert.

Ab heute teilen alle feelok-Programme die gleiche Struktur, das gleiche Design, Didaktik und Funktionsweise. Die positive Folge davon: Eine Lehrperson braucht nur mit einem Modul von feelok umgehen zu lernen und kann danach automatisch die ganze Intervention, also sämtliche Themen von feelok, problemlos mit den Schulklassen einsetzen. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Arbeitsinstrument anbieten können, das den Schulen den Zugang zu gesundheitsfördernden und präventiven Anliegen erleichtert.

An dieser Stelle möchte ich als Projektleiter meiner Mitarbeiterin Tina Hofmann für ihr Engagement und die grosse Arbeit danken. Sie hat - abgesehen vom Cannabisprogramm - die Redigierung aller Inhalte überwacht und koordiniert, und den grössten Teil der Texte mit der Unterstützung der beteiligten Institutionen (mit)geschrieben. Ohne ihre Professionalität und ihren Enthusiasmus wäre es schwierig gewesen, dieses anspruchsvolle Projekt zu realisieren.

Das ISPMZ war an der Entwicklung aller aktualisierten Programme beteiligt und wird in den nächsten Abschnitten nicht mehr explizit erwähnt. Für jedes Programm werden die wichtigsten Neuheiten bzw. die beteiligten Institutionen erwähnt.


Das neue Cannabisprogramm
Das neue Cannabisprogramm bietet 6 Interventionen an, mit denen verschiedene Zielgruppen anvisiert werden: die Nichtkiffer/innen, die Neugierigen, die Gelegenheitskiffenden, die Kiffenden, die Kiffenden mit Bedenken und die Ex-Kiffenden. Für jene, die keine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Cannabis wünschen, bietet die Intervention eine Sektion mit allgemeinen Informationen an.

Alle Inhalte wurden überprüft und aktualisiert bzw. das Design und das Bildmaterial modernisiert. Für jede Intervention steht ein Arbeitsblatt zur Verfügung, das kostenlos von feelok heruntergeladen werden kann. Das Gleiche trifft auf alle anderen neuen Programme von feelok zu.

Verantwortlich für das Cannabisprogramm und an der Aktualisierung beteiligt ist die Fachstelle Suchtprävention Mittelschulen und Berufsbildung des Kantons Zürich. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Susanne Fehr und Vigeli Venzin für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Der Link zur Startseite des Cannabisprogramms lautet www.feelok.ch/c.htm


Das neue Job-Programm (mit Interessenkompass)
Das neue Job-Programm bietet den Jugendlichen nützliche Informationen zu folgenden Themen an: den richtigen/passenden Beruf finden, mit Problemen in der Lehre und der Arbeitswelt umgehen, seine Rechte und Pflichte kennen, usw.

Eine zentrale Dienstleistung des Job-Programms ist der wissenschaftlich fundierte und aktualisierte Interessenfragebogen mit Interessenkompass von Erwin Egloff. Der Fragebogen ermöglicht den Jugendlichen, anhand ihrer Interessen herauszufinden, welche Tätigkeiten und Berufe zu ihnen passen. Der Interessenkompass wurde mit der Website von berufsberatung.ch verknüpft. Auf diese Weise erhalten die Jugendlichen nicht nur eine Liste von zu ihren Interessen passenden Berufen (wie im alten feelok), sondern zusätzliche Informationen über die jeweiligen Berufsbeschreibungen (Tätigkeiten, Ausbildung, Voraussetzungen, Kontaktadressen usw.).

Beteiligt an der Aktualisierung und verantwortlich für das Job-Programm ist berufsberatung.ch. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Bruno Baer und Christof Hegi für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

Der Link zur Startseite des Job-Programms lautet www.feelok.ch/job.htm


Das neue Programm "Liebe und Sexualität"
Das neue Programm "Liebe und Sexualität" behandelt folgende Themen: "Liebe und Beziehung", "Der weibliche Körper und die Lust", "Der männliche Körper und die Lust", "Sexualität erleben", "HIV/Aids und sexuell übertragbare Krankheiten", "Der Körper verändert sich", "Verhütung, Schwangerschaft und Menstruation", "Homo- und Bisexualität", "Pornographie und Prostitution" und "Sexuelle Ausbeutung".

Die alten Inhalte wurden aktualisiert und zahlreiche neue Inhalte in das Programm integriert. Wir sind froh, dass wir für die Redigierung und Aufbereitung der Inhalte auf die aktive Zusammenarbeit mit der Aids Hilfe Schweiz (Sidonja Jehli), dem Fachbereich Sexualpädagogik der Stiftung Berner Gesundheit (Bruno Wermuth), dem Kinderschutz Schweiz (Franz Ziegler, Andrea Hauri), dem Schulprojekt ABQ (Marianne Kauer) sowie auf Amorix (Sidonja Jehli) zählen konnten. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle beteiligten Personen für die wichtige Zusammenarbeit.

Der Link zur Startseite des Programms "Liebe und Sexualität" lautet www.feelok.ch/liebe.htm


Das neue Selbstvertrauenprogramm
Warum leiden viele junge Menschen unter mangelndem Selbstvertrauen? Was können sie dagegen unternehmen? Das neue Selbstvertrauenprogramm gibt Antworten und Tipps.
9 kurze Tests leiten das Thema ein, die Figur des „Gnomio“ gibt dem schwachen Selbstvertrauen eine fassbare Gestalt und das feelok-Programm erklärt, wie sich die Jugendlichen von „Gnomio“ verabschieden können.

Ein gesundes Selbstvertrauen und guter Selbstwert sind wichtige Grundlagen für das allgemeine Gesundheitsverhalten. Deshalb freuen wir uns, diese Intervention mit aktualisierten Inhalten und verbesserter Struktur den Schulen für den Einsatz mit den Schülern/innen anbieten zu dürfen.

Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit RessourcenPlus R+ - Fachhochschule Nordwestschweiz aktualisiert. Wir danken Urs Peter Lattmann und Frau Doris Kunz für die geschätzte Zusammenarbeit.

Der Link zur Startseite des Selbstvertrauenprogramms" ist
www.feelok.ch/selbstvertrauen.htm


Das neue Stressprogramm
Das neue Stressprogramm behandelt folgende Themen: "Stress in der Schule", "Aggressivität, Mobbing und Gewalt", "Relaxen/Entspannen" (mit Videos/Audios), "Vom Unterricht profitieren und Prüfungsstress mildern", "Freizeit", "Familie", "Nein sagen", "Schlafstörungen", "Psychologische Prinzipien" und "Überforderung". 10 kurze Tests ermöglichen den Jugendlichen, sich auf spielerische und interaktive Weise mit der Stressproblematik auseinanderzusetzen. Nach der Auswertung der Tests erhalten sie im Programm zu ihren Problemen entsprechende Empfehlungen und Tipps.

Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit RessourcenPlus R+ - Fachhochschule Nordwestschweiz aktualisiert. Wir danken Urs Peter Lattmann und Frau Doris Kunz für die geschätzte Zusammenarbeit. Das Schlafmodul wurde zudem in Zusammenarbeit mit Frau Nora Kaiser redigiert (Psychologisches Institut, Abt. für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Zürich).

Die direkte Adresse zur Startseite des Stressprogramms" ist www.feelok.ch/stress.htm


Die Jubiläumsstiftung Credit Suisse unterstützt feelok
mit einem Betrag von SFr. 50'000.--
Am 27.4.2007 hat die Jubiläumsstiftung Credit Suisse die erfreuliche Entscheidung getroffen, feelok mit einem Betrag von SFr. 50'000.-- finanziell zu unterstützen. Die Begründung für den finanziellen Betrag lautet: "Damit drückt der Stiftungsrat seine Anerkennung aus für Ihr beispielhaftes Wirken zugunsten wichtiger gesellschaftlicher Anliegen."

Wir danken die Jubiläumsstiftung Credit Suisse für die grosszügige Unterstützung unserer Intervention und für die Anerkennung unserer Arbeit zugunsten der Schulen und der Jugendlichen.


Die Vontobel-Stiftung unterstützt feelok mit einem namhaften Beitrag
Am 10.5.2007 hat die Vontobel-Stiftung die erfreuliche Entscheidung getroffen, feelok mit einem namhaften Beitrag zu unterstützen. Die Vontobel-Stiftung übernimmt die Betriebskosten von feelok für das Jahr 2007. Die Begründung dazu: "Mit unserer Unterstützung möchten wir dazu beitragen, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden der Jugendlichen gefördert werden kann und dass Lehrpersonen ein Instrument zur Hand haben, um schwierige Themen in der Schule zu behandeln."

Wir danken die Vontobel-Stiftung für die grosszügige Unterstützung unserer Arbeit und für die Förderung der Intervention.


Die Abteilung Gesundheitsforschung und Betriebliches Gesundheitsmanagement der Uni und ETH Zürich stellt sich vor
Die Abteilung «Gesundheitsforschung und Betriebliches Gesundheitsmanagement» des Institutes für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich (ISPMZ) hat seit 1999 die Trägerschaft von feelok und ist für die Dissemination, Evaluation und Koordination des Netzwerkes von feelok zuständig.

Seit April 2006 ist die Abteilung eine Kooperationseinrichtung des ISPMZ und des Zentrums für Organisations- und Arbeitswissenschaften (ZOA) der ETH Zürich. Die Abteilung deckt v.a. folgende Themen ab:
  • Internetbasierte, multidimensionale Gesundheitsförderung (inkl. feelok)
  • Betriebliche Gesundheitsberichterstattung und nationales Monitoring zum Thema Arbeit und Gesundheit
  • Work-Life Balance – Untersuchung betroffener Gruppen, gesundheitlicher Auswirkungen und der Interventionsmöglichkeiten für Unternehmen
  • Physiologische Grundlagen- und Reha-Forschung zu muskuloskeletalen Erkrankungen
  • Entwicklung und Evaluation von betrieblichen Gesundheitsmanagement- und Casemanagementsystemen für mittlere und grosse Unternehmen
  • Entwicklung und Evaluation von Verbreitungsstrategien für BGM
Bei all diesen Themen verfolgt die Abteilung ein evidenzbasiertes Vorgehen, mit Schaffung einer epidemiologischen Datengrundlage, Entwicklung von Interventionsansätzen, sowie Durchführung von Wirksamkeitsstudien. Der Praxis-Transfer erfolgt durch das Beratungszentrum für Betriebliches Gesundheitsmanagement der Abteilung (www.bgm-zh.ch) sowie die Lehre in der Medizin, bei den Managementwissenschaften und im Postgraduiertenstudium MAS Arbeit + Gesundheit der ETH Zürich.

Für mehr Informationen: www.ispmz.ch/abteilungen/abt4.cfm


feelok im neuen Directory-Buch von Swisscom
Um breite Segmente der Bevölkerung zu erreichen, wurde die Adresse von feelok im neuen Directory-Buch von Swisscom unter der Kategorie „Fitness“ eingefügt. Wir freuen uns über diese Möglichkeit feelok bekannt zu machen und danken das Bundesamt für Sport und Directory für dieses Angebot.


Der feelok-Newsletter wurde an 332 Personen geschickt
Details hier

Oliver Padlina
Projektleiter feelok
Bereich «Gesundheitsverhalten»
Abteilung «Gesundheitsforschung und Betriebliches Gesundheitsmanagement»
Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich

Teilbereichsleiter «Intervention»
Ressort Bewegung und Gesundheit
Eidgenössische Hochschule für Sport Bundesamt für Sport Magglingen